Beginnen wir mit einer relativ leichten und später auch ganz selbstverständlichen Lektion, die nicht nur im lateinischen, sondern auch in vielen anderen komplexen Sprachen sehr relevant ist. Ich erkläre die Fälle erstmal mit deutschen Beispielsätzen und werde später dann Beispiele auf Latein nennen.
Fangen wir mit dem Nominativ an. Hier fragen wir nach Wer oder Was ?
Tom besucht gerne seine Oma. Wer oder Was geht gerne zur Schule ? Tom! Somit ist Tom das gesuchte Nominativobjekt.
Bei Akkusativ fragen wir nach Wen oder Was ?
Gehen wir wieder von dem vorherigen Satz aus. Somit stellen wir jetzt die Frage Wen oder Was ?
Wen oder was besucht Tom gerne ? Seine Oma !
Somit ist die Oma das Akkusativobjekt.
Eine sehr leichte und einprägsame Form ist der Vokativ. Hier wird eine Person gerufen.
Kommen wir zu den lateinischen Beispielen bzw. zu den lateinischen Endungen.
Bei dem Nominiativ wird wird bei den weiblichen Wörtern ein -a und bei den männlichen ein -us drangehangen.
Bei dem Akkusativ hängt man bei dem weiblichen ein -am und bei den männlichen ein -um an.
Bei dem Vokativ wird bei femininen Wörtern ein -a und bei maskulinen Wörtern ein -e drangehangen. Doch hier ist Vorsicht geboten. Endet ein männliches Wort auf -ius fällt das -us weg und man hat schon bereits den Vokativ. Bei der weiblichen Form muss man bei -er Endungen aufpassen, da hier Nominativ und Vokativ identisch sind.

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